(formuliert vom Verein der Versicherungsjournalisten e.V. - Text als pdf-Datei.)
Die allermeisten Unternehmen und ihre Abteilungen für Öffentlichkeitsarbeit wissen, wie eine Pressekonferenz am besten zu organisieren ist. Manche jedoch sind "Neulinge". Ihnen sollen die folgenden Hinweise nützlich sein.
Vor Raum der PK Namensschilder (mindestens für den Tisch) und komplette (!) Unterlagen verteilen. Nichts ist für einen Journalisten ärgerlicher, als erst nach einer PK wichtige Unterlagen wie Geschäftsberichte zu erhalten. Möglichst auch kompletten Foliensatz, der während der PK an die Wand geworfen wird, aushändigen. Nicht fehlen sollte auch eine Liste mit Namen (Vor- und Zuname) und Funktionen aller Teilnehmer von Unternehmensseite.
Raum der Pressekonferenz: Er sollte so groß sein, dass alle Journalisten einen eigenen Platz an einem Tisch mit ausreichender Tiefe haben, damit sie dort ihren Schreibblock bzw. ihren Laptop hinstellen können. Möglichst Getränke mindestens an jedem dritten Platz.
Die Präsentationen sollten kurz sein, das heißt nur die wichtigsten Punkte zum Beispiel eines Jahresabschlusses umfassen. Nicht ratsam ist es, ausgeteilte Tabellen komplett zu verlesen, Hinweise auf Besonderheiten sind dagegen hilfreich. Das Verteilen eines Redemanuskripts - vorab - ist sinnvoll. Wenn alle Präsentationen zusammengenommen die Dauer von einer Stunde überschreiten, ist am Ende die allgemeine Aufmerksamkeit sicher nicht mehr groß.
Es sollte ausreichend Zeit für Fragen sein (mindestens eine Stunde). Es sollte eine Rednerliste geführt werden.
Evtl. anschließendes Essen möglichst in Buffetform. Dabei sollten sich die Teilnehmer von Unternehmensseite an die verschiedenen Tische verteilen.
Taxis sollten unkompliziert vom Empfang gerufen werden können.